So planst Du den perfekten Surfurlaub

Du bist gerade „landlocked“ und sehnst Dich bereits nach Deinem nächsten Surfurlaub, nach ganz viel Adrenalin in den Wellen und Dir wird ganz warm ums Herz, wenn Du an den herrlichen Geruch von Surfwachs denkst? Herzlichen Glückwunsch, Du bist offiziell im Surffieber! Damit Du Deinen Surfurlaub auch ohne Sorgen genießen kannst, ist eine optimale Vorbereitung wichtig. Dafür bist Du in diesem Beitrag genau richtig! Wir zeigen Dir, wie Du Deinen perfekten Surfurlaub planen kannst: An was muss ich denken? Was muss ich für meinen Surftrip im Vorfeld organisieren? Wo finde ich die besten Infos und Tipps rund ums Surfen? Und natürlich: Wie viel Budget muss ich für den Surfurlaub einplanen?

Darum ist ein Surfurlaub die ideale Möglichkeit, vom Alltag abzuschalten

Surfurlaub mag vielleicht etwas abgedroschen und monoton klingen, doch im Prinzip unterscheidet sich ein Surfurlaub nur wesentlich vom normalen Urlaub – Du machst eben nur etwas mehr Sport. Und erlebst dabei jede Menge Spaß, Adrenalin, Freiheit und Abenteuer. Und genau das wird einen Surfurlaub von Deinen üblichen Reisen und vor allem von Deinem Alltag unterscheiden!

Surfen bringt Dich an ganz spezielle Orte und lässt Dich die Natur und die Kultur ganz anders wahrnehmen. Gerade, wenn Du Dich als Surf-Anfänger zum ersten Mal in die Ferne begibst, wirst Du den Unterschied merken. Aber auch für erfahrene Surfer ist ein Surfurlaub jedes Mal eine neue Herausforderung und die Chance, vom Alltag abzuschalten und endlich dem Lieblingshobby voll und ganz nachzugehen.

Doch jeder Surftrip kann anders und besonders sein, denn Wellen, Wetter und Leute machen Deinen Surfurlaub erst zu dem, was er ist. Und es kommt auch auf Dich und Deine Ideen zur Urlaubsgestaltung an! Dieser Blogbeitrag wird Dir dabei helfen, den perfekten Surfurlaub zu planen. Im ersten Schritt solltest Du Dir dafür Gedanken über Dich selbst und Deine Wünsche machen.

Den perfekten Surfurlaub planen: Dein Surftyp entscheidet

Die richtige Vorbereitung Deines Surfurlaubs hängt natürlich von Deinen eigenen Vorlieben ab. Dabei solltest Du Dir folgende Fragen beantworten:

Bist Du Surf-Profi, noch Anfänger oder hast eventuell noch nie gesurft?

Hierbei gibt es ein paar Unterschiede, die im Vorfeld zu beachten sind. Wenn Du zum Beispiel Deinen Surfurlaub dazu nutzen möchtest, um das Surfen zu lernen, bieten sich sogenannte „Surfcamps“ an. Der Vorteil: Du kannst Unterkunft, Verpflegung, Surfkurs und Material zusammen buchen und musst Dich nur noch um die Anreise kümmern. Es gibt bestimmte Seiten, die Dir einen klasse Überblick über Surfschulen und Surfcamps geben. Wenn Du es etwas freier magst, kannst Du auch einfach alles selbst planen und den Kurs in einer Surfschule oder bei einem Surflehrer vor Ort machen. Dazu später mehr.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Surfurlaub?

Auch hier macht es einen Unterschied, ob Du Surf-Anfänger oder Vollprofi bist. Denn davon hängt ab, wann und wo die besten Surfbedingungen für Dich sind. So gibt es Destinationen, die zu gewissen Jahreszeiten richtige Monsterwellen haben und daher für Surf-Anfänger nicht zu empfehlen sind. Am besten schaust Du Dich auf Surfblogs, wie travelonboards.de um – dort findest Du tolle Berichte und Hinweise.

Wo kann man am besten einen Surfurlaub machen?

Es gibt viele tolle Regionen, an denen ein Surftrip zum perfekten Traumurlaub werden kann. Allerdings liegen einige von ihnen nicht gerade um die Ecke, so wie zum Beispiel Bali oder Australien. Daher musst Du Dir vorher klar machen wie weit Du vor Deinen Surfurlaub fahren bzw. fliegen möchtest. Unser Vorschlag: Gerade für Anfänger bietet auch Europa ideale Spots!

Wie viel Budget hast Du zur Verfügung?

Hieran steht und fällt eigentlich der gesamte Surfurlaub. Wenn Geld für Dich keine große Rolle spielt, kannst Du Dir auch über exotische Länder, abgefahrene Unterkünfte und hochklassiges Surf-Equipment Gedanken machen. Ansonsten ist es wichtig, genau zu schauen, was das Budget hergibt. 1 Woche Surfcamp in Frankreich zum Beispiel startet schon bei 199€. Dafür hast Du dann allerdings nur die Basisleistungen – Du entscheidest selbst, ob Dir das ausreicht oder Du etwas mehr Komfort und Luxus vom Surfurlaub erwartest.

Um Dir die Entscheidungen etwas zu erleichtern, listen wir im nächsten Abschnitt ein paar Links zu Seiten mit tollen Hinweisen, Tipps und Übersichten für Dich auf.

Surfurlaub planen: Destinationen, Inspiration und Organisation

Inspiration und Tipps für Deinen perfekten Surfurlaub

Im Vorfeld eines Surfurlaubs ist es immer schön, wenn man sich etwas Inspiration von anderen holen kann. Dadurch wird auch die eigene Entscheidung leichter. Daher helfen wir Dir etwas und zeigen Dir ein paar Website und Social Media Seiten mit hilfreichen Infos für Dich und Deine Planung.

Surfblogs

  • travelonboards.de: Hier findest Du jede Menge Erlebnisberichte, Anleitungen und Guides zum Thema Surfen.
  • seayousoon.de: Hier findest Du viele nützliches Tipps und Guides, aber auch spannendes Hintergrundwissen rund um Bücher und Filme zum Thema Surfen.
  • wavebutler.surf: Der Blog bietet Dir jede Menge Geschichten und vieles mehr rund ums Surfen.
  • meerdavon.com: Auf dem Blog findest Du viele Infos zu Surfreisen, aber auch anderen Lifestyle Tipps, z.B. vegane Ernährung für Surfer.

Foren und Magazine

  • oase.com: Ein großes und sehr aktives Forum zum Surfen.
  • dailydose.de: Hier findest Du jede Menge Berichte, Fotos und weitere Links.
  • soulrider.com: Die Website bietet ein eigenes Forum rund ums Surfen.

Social Media

  • surftravellers: Die Facebook-Gruppe hat über 18.000 Mitglieder und tägliche neue Beiträge.
  • Surfer Mitfahrzentrale: Noch eine Facebook-Gruppe mit über 8.000 Mitglieder und vernetzt damit viele Surfer.

Deinen Surfurlaub vorbereiten: Darum musst Du Dich im Vorfeld kümmern

Nachdem Du Dich etwas mit Dir und Deinen Vorlieben sowie Deinem Budget beschäftigt hast, sollte Dein Surfurlaub langsam Gestalt annehmen. Also nächstes gibt es ein paar organisatorische Dinge zu erledigen:

Unterkunft

Abhängig davon, ob Du Dich für ein Surfcamp oder die eigenständige Planung entschieden hast, gibt es hier verschiedene Möglichkeiten: Reicht es Dir, in einem Zelt zu übernachten, weil Du vielleicht mehrere Orte abklappern möchtest? Oder soll es eher eine feste Unterkunft sein? Interessant ist sicherlich ein Hostel, in dem auch andere Surfer und Wassersportler übernachten. Oder Du buchst bei Airbnb eine private Unterkunft! Selbst bei einem Surfcamp kannst Du entscheiden, wie viel Komfort Dir wichtig ist. Wenn Du keiner von der ganz spontanen Sorte bist, kümmere Dich rechtzeitig um die passende(n) Unterkunft(en).

Anreise

Auch hierbei gibt es wieder verschiedene Möglichkeit, die von Deinem Reiseziel, Deinen Ansprüchen und natürlich Deinem Budget abhängen. Um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen:

  • Flugzeug
  • Zug
  • Bus
  • Mietwagen bzw. eigenes Auto
  • Mitfahrgelegenheit

Wenn Du hier etwas Zeit in den Vergleich steckst, findest Du die günstigste und schnellste Anreisemöglichkeit für Deinen Surfurlaub! In die Entscheidung fließen vor allem Dein Reiseziel, die Entfernung Deiner Unterkunft zum Meer, Dein Reisegepäck (Stichwort eigenes Surfboard mitnehmen) und Deine persönlichen Vorlieben ein.

Eigenes Surfboard oder geliehenes Surfboard?

Du willst im Surfurlaub auf Dein eigenes Surfboard nicht verzichten? Natürlich kannst Du es mittlerweile überall mit hinnehmen. Der Nachteil: Bereits bei der Reise kann Dein Surfboard beschädigt werden – zum Beispiel im Flugzeug. Der Vorteil: Du musst Dir nichts vor Ort leihen und bist eingespielt.

Du brauchst für einige Länder einen gültigen Reisepass, während in anderen Ländern Dein Personalausweis ausreichend ist. Schaue Dir im Vorfeld genau an, ob Du ein Visum für Dein Reiseziel beantragen musst, sonst endet Dein Surfurlaub schneller als Dir lieb ist. In der Regel brauchst Du mit einem deutschen Reisepass für kaum ein Land vorab ein Visum, doch es gibt auch Ausnahmen. Alle Infos zum Reisepass und den Visaestimmungen findest Du hier.

Impfungen

Gerade wenn es in exotische Länder wie Bali, Brasilien oder nach Afrika geht, brauchst Du bestimmte Impfungen. Informiere Dich rechtzeitig und plane hierfür genügend Zeit ein. Alles Infos zum Impfen findest Du hier.

Bargeld und Kreditkarte

Beachte, dass es nicht in allen Ländern in Europa den Euro gibt! Wenn Du einen weltweiten Surfurlaub machst sowieso nicht. Daher solltest Du im Vorfeld schauen, welche Währung es in Deinem Reiseziel gibt. Im Idealfall holst Du Dir eine Kreditkarte, so bist Du nicht auf Bargeld angewiesen. Einen coolen Artikel, wie Du die beste Kreditkarte findest, gibt es hier.

Versicherungen

Sobald es ins Ausland geht, brauchst Du eine Auslandskrankenversicherung! Darüber hinaus empfehlen wir Dir eine Versicherung für Dein Surf-Equipment. Der Vorteil: Du brauchst Dir keine Sorgen um Beschädigungen, Diebstahl und Raub machen und kannst die Surfboard-Versicherung von hepster sogar schon ab einem Tag Laufzeit buchen. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, kannst Du auch eine Unfallversicherung dazubuchen – immerhin ist Surfen auch ein Extremsport. Auch hierfür bietet hepster Dir eine umfassende Unfallversicherung.

Reisemedizin

Auch im Surfurlaub ist eine kleine Reiseapotheke sinnvoll. Dazu gehören Augentropfen, Pflaster, Wundverbände, Durchfallmittel, Insektenschutz, Sonnencreme, Schmerzmittel und etwas gegen trockene Haut. Eine tolle Checkliste dazu findest Du hier.

Fazit: Startklar für den Surfurlaub?

Super! Die gröbsten Vorbereitungen für Deinen Surfurlaub hast Du abgeschlossen. Wenn alles geplant ist, steigt die Aufregung sicher nochmal um einiges mehr.

In diesem Sinne wünschen wir Dir viel Spaß und sagen: Stay safe!